Handgeschöpfte Schokoladen - das Original

Die handgeschöpften Schokoladen sind Kult.

Als Josef Zotter begann, Schokolade zu schöpfen, suchte er nach einem Wort, um seine Vision von Schokoladeproduktion zu beschreiben: Das war eine Mischung aus Erfindungsgabe und Handarbeit, gefüllt in Schichten und Lagen von Schokolade. Zotter führte als erster Schokoladehersteller den Begriff „handgeschöpft“ ein, um ein Unterscheidungsmerkmal zu den herkömmlich gegossenen Schokoladen zu schaffen. Schöpfen, das ist auch ein treffender Begriff für sein Herstellen von Unikaten und dem kreativen Kombinieren der Zutaten zu immer wieder neue Sorten.

Was ist der Unterschied von handgeschöpfter zu gegossener Schokolade?

Bei der Fertigung von handgeschöpften Schokoladen kann auf Gussformen verzichtet werden. Unsere BASiC-Kuvertüre – das Endprodukt aus der Conche - wird auf 15 m lange Tische aus Edelstahl per Hand mit Kelle und Rolle millimeterdünn auf eine Papierschicht aufgetragen.

Darauf kommt die erste Füllschicht, z.B. eine tiefrote Himbeermasse und dann die nächste Schicht, vielleicht eine duftende Kokosmasse. Sie wird mit der Palette aufgestrichen und dann abgezogen. Einige Sorten haben bis zu 6 Schichten, das ist pure Handarbeit, allerdings werden die schweren Töpfe mit den Füllungen von einem kleinen Kran gehalten. Als letzte Schicht kommt wieder die BASiC – Kuvertüre ins Spiel.

Mit einer Maschine, die nur die Einteilung der Tafeln macht, aber per Hand bewegt wird, wird die Riesentafel quer und längs geschnitten, von einem Tisch erhält man 1120 Tafeln. Eingetunkt und eingehüllt werden die kleinen 70g-Tafeln dann in flüssige Kuvertüre. Ihre typisch wellige Oberfläche erhalten sie durch einen kalten Luftstrom, mit dem die überflüssige Schokolade abgeblasen wird. Die Wanderung durch einen Kühltunnel lässt die Schokolade fest und glänzend werden. In Goldpapier verpackt freuen sich die Tafeln auf ihre bezaubernde Schleife.