Weltenwanderer Gregor Sieböck unterwegs mit Zotterschokolade

Seit 2003 unternimmt der studierte Umwelt- und Wirtschaftswissenschaftler aus Österreich ausgedehnte Weltenwanderungen – alles zu Fuß. Er versucht ein nachhaltiges Leben in allen Belangen umzusetzen und setzt sich für ein bewussteres und verantwortungsvolleres Handeln ein.
„Wir haben nur EINE Erde, und wir sollten lernen, innerhalb dieser Grenzen zu leben, wenn wir unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt zurücklassen wollen. Internationaler Handel und der technologische Fortschritt ermöglichen es aber, dass wir unsere natürliche Umgebung übermäßig ausbeuten. Die zukünftige Herausforderung wird daher sein, unseren ökologischen Fußabdruck wieder zu verkleinern, das heißt, weniger Ressourcen zu verbrauchen und weniger Abfall zu produzieren. Das bedeutet nicht unbedingt Verzicht, sondern kann in der Praxis etwa folgendermaßen aussehen:
- Regional erzeugten Gütern und Nahrungsmitteln aus biologischer Landwirtschaft den Vorzug zu geben gegenüber verpackten und importierten Produkten
- Güter wieder verwenden und reparieren.
- Wenn möglich sollten wir auf das Privatauto verzichten und stattdessen auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad umsteigen, etc.“
mehr dazu: www.globalchange.at
Seit seinem Start in Wien am 21. Juli 2008 ist er nun wieder - manchmal auch mit Freunden - unterwegs, die Route ist völlig ungewiss. (Wanderbilder 2008 hier)An jeder Wegkreuzung entscheidet sich Gregor Sieböck neu, wohin der Weg gehen soll. Da Josef Zotter den Weltenwanderer unterwegs mit den notwendigen Schokoeinheiten versorgt, meldet er sich ab und zu bei uns, schickt stimmungsvolle Fotos mit passenden Kommentaren. Wir lassen Sie teilhaben an dieser Reise!
Von seiner Wanderung nach Rom, die Ende März 2009 in Südtirol am Fuße des Monte Cristallo begann, hat er jetzt die erste Etappe geschafft und ist 600 km gewandert – wieder mit Freunden, manchmal aber auch ganz allein. Über Belluno, Venedig, durch die Poebene nach Ravenna und über den Apennin nach La Verna. (Bilder 1 - 8) Zur zweiten Etappe wird er dann Ende Mai starten und über Assisi und Rieti nach Rom und vielleicht noch weiter wandern, wer weiß...
Anfang Juni war es dann soweit, zusammen mit vier Freunden brach er auf, um den Franziskusweg durch die Toskana und durch Umbrien „abzuwandern“. (Bilder 9 - 11)
Anschließend ging es für 4 Wochen nach Südnorwegen, sie wanderten vom Lysefjord hinauf nach Breheimen vorbei an Fjorden, Gletschern und versteckten Bergseen! (Bilder 12 - 23)
1. Eiskaffee in den Dolomiten
Die Pilgerwanderung nach Rom begann in den Dolomiten mit einer Tafel "Starker Kaffee" doch wie am Foto ersichtlich war es an diesem Aprilmorgen so eisig, dass wir die Schoki rasch in "Eiskaffee" umtauften - selbst am Frühstückstisch lag noch eine 10 cm hohe Schneeschicht und der See im Hintergrund war am Ufer noch zugefroren. Das hatte ich nicht erwartet, wollten wir doch durch den warmen Süden wandern; doch stattdessen begrüsste uns der Winter - wir ließen uns aber vom geplanten Vorhaben nicht abhalten und stapften nach der willkommenen Schokipause alsbald durch ein Meter hohen Schnee gen Süden. Der Sonne und Wärme entgegen.
2. Hirschbrand mit Marzipan
Kurz nach Cortina d'Ampezzo lag so viel Schnee am Weg, dass wir stellenweise bis zu den Hüften einbrachen. Mit dem großen Rucksack am Rücken war das Gehen sehr anstrengend und wir träumten nur noch von einer Pause und einem Stück Schoki. Nachdem wir den tief verschneiten Waldweg hinter uns gelassen hatten, stellten wir erleichtert die Rucksäcke ab, leerten den Schnee aus unseren Wanderschuhen und ich suchte nach einer Tafel Schoki: "Kirschbrand mit Marzipan" rief ich laut heraus und meine beiden Begleiter Martin und Fred verstanden beide: "Hischbrand mit Marzipan". "Was soll das für eine Kreation sein? Ist da Hischtalg mit hineingemischt?" wollten sie wissen. Ein Blick auf das Etikett genügte aber dann, um festzustellen, dass sie sich gerade verhört hatten und der Hirschtalg weiterhin nur auf den etwas maroden Fußsohlen der beiden bleiben würde...die Schoki war fantastisch und mit neuen Kräften zogen wir weiter.
3. Schokolade mit Aussicht
Nach einem langen Aufstieg kamen wir auf der Anhöhe des Monte Visentin an - das war der letzte Berg bevor wir in die Tiefebene von Venetien und in das Podelta abstiegen. Wir feierten die Ankunft mit Labookos aus dem Brasilianischen Regenwald. Die Nacht verbrachten wir dann im Freien, nochmals bei Eiseskälte, doch der fantastische Ausblick entschädigte für die eisige Nacht.
4. Fiesta Italiana
Wir kamen auf einer Hütte in den Hügeln des Veneto vorbei als gerade ein großes Fest im Gang war - Wanderer aus der Gegend von Padua feierten Ostern. Spontan luden sie uns ein und wir verbrachten einen unvergesslichen Abend zusammen. Die herzliche italienische Gastfreundschaft erwiderten wir mit einigen Tafeln Schokolade und alle waren wir ganz angetan von der köstlichen Schokobanane!
und hier geht es weiter...







