Unterwegs mit dem kosmischen Reisebüro

– ein Besuch in der Schweiz, im Kongo und in Kerala
von Gregor Sieböck

Irgendwie hat das kosmische Reisebüro einen Witz – ach ja da fällt mir ein, vielleicht sollte ich für alle, die dieses Reisebüro noch nicht kennen erklären wie es dazu kam, dass ich auf seine Dienste vertraue. Angefangen hat es vor vielen, vielen Jahren. Damals saß ich im Flugzeug zu meiner Freundin Toki in Philadelphia. Auf der Rückseite des Tickets war ein Zitat von John Lennon aufgedruckt: „Life happens to you while you are busy making other plans. “. Was auf Deutsch soviel heißt wie „Das Leben geschieht dir während du fleißig andere Pläne schmiedest.“ Ich ärgerte mich, als ich diese Worte las, denn der Satz hatte mich an meinem Nerv getroffen. Damals war ich bereits im vierten Semester meines Wirtschaftsstudiums und lernte strategisch und planungsorientiert durch das Leben zu gehen. Doch spielt sich das Leben wirklich nach Plan ab?

Auf meiner dreijährigen Wanderung um die Welt lernte ich schließlich der Intuition, meiner inneren Stimme, immer mehr zu vertrauen und als ich heimkam folgten weitere Jahre des unterwegs Seins. Diesmal zusammen mit Martin Weber, Österreichs Starenergetiker und Bewusstseinstherapeut (www.openspirit.at). Wir lernten ohne Ziel zu gehen, uns auf den Weg einlassen, auf die Zeichen zu achten und spürten, dass wir auf wundersame Weise beschützt, begleitet und geführt waren. Wir nannten es alsbald das kosmische Reisebüro, das für uns die Fäden zog und darauf achtete, dass alles klappte.

Nun, es kann jeder mit dem kosmischen Reisebüro verreisen, und das schöne ist auch noch, dass sie absolut kommissionsfrei arbeiten. Sie überblicken auch alle, absolut alle Zusammenhänge und können daher die Dinge perfekt in wundersame Bahnen lenken. Wer mit diesem Reisebüro unterwegs sein will, muss einzig und alleine aus der Opferhaltung aussteigen (wer jammert wenn der Zug Verspätung hat reist nicht kosmisch sondern sehr irdisch!), er muss seiner inneren Stimme vertrauen und aus dem detaillierten Planen aussteigen, um im Augenblick anzukommen. Es ist ein intensives Leben im Jetzt! Nun, ich reise seit Jahren mit besagtem kosmischem Reisebüro und ich bin immer wieder erstaunt wie toll sie arbeiten.

Ich war also mit dem Nachtzug aus Österreich in die Schweiz unterwegs, da mir die freundliche Dame der kongolesischen Botschaft in Bern – dort wo ich das Visum für die bevorstehende Kongoreise zu den Kakaobauern in den Bergen des Mondes beantragen musste – am Montag um 10:30 einen Termin gegeben hatte. Ich hatte mir ein Bett im Sechserliegewagen reserviert, um königlich zu reisen. Der Zug sollte um 7:20 in Zürich ankommen und dann würde ich bereits um halb neun in Bern sein. Da müsste ich zwar zwei Stunden warten...aber was soll's. Der Zug fuhr gemächlich durch die österreichischen Berge in die Schweiz und als ich morgens aufwachte, weil ich glaubte wir wären alsbald in Zürich, informierte mich der Schaffner, dass wir 90 Minuten Verspätung hätten. Daher schlief ich selig weiter, genoss dann ein gutes Frühstück im Bett und kam kurz vor neun in Zürich an. Der Anschlusszug fuhr weniger als zehn Minuten später, aber eben genauso, dass ich noch genügend Zeit zum Umsteigen hatte und nicht laufen musste. Schließlich kam ich um 10:00 in Bern an und ersparte mir Dank des kosmischen Reisebüros zwei kalte Wintermorgenstunden. Nun spazierte ich zur Botschaft. Auf der Straßenkarte hatte ich mir eingeprägt wie ich gehen musste, doch ob der vielen, verwinkelten Gassen verlor ich den Weg. Ich wollte jemanden fragen und genau in dem Augenblick kam ein junger Bursche auf mich zu und fragte mich (!) nach dem Weg. Nun das Gute an der Sache war, dass er einen Stadtplan mit dabei hatte. Auf dem konnte ich ihm ganz einfach seinen Weg erklären – und ganz nebenbei herausfinden wo ich mich gerade befand. Ich musste lachen, denn das kosmische Reisebüro hat wirklich einen Witz: schicken sie mir doch genau in dem Augenblick in dem ich verloren war jemanden mit einem Stadtplan vorbei.

Die Botschaft lag im Villenviertel von Bern und ich tanzte mit einem Stoß Unterlagen bei der Sekretärin an. Offenbar will die kongolesische Regierung nicht wirklich, dass Touristen in ihr Land einreisen und so werden einfach mehrere Schikanen aufgebaut: vom Gelbfieberimpfpass bis zu Bankgarantien und so manch anderen Formularen muss man alles dabei haben und nebenbei noch nette 120 Euro berappen, um seinen Willen kund zu tun, dass man wirklich in den Kongo reisen will (obwohl davon zur Zeit alle abraten weil die Sicherheitslage nicht so rosig ist – gerade deswegen müssten sie sich ja freuen wenn endlich mal wer vorbeikommt.) Nun, die Dame von der Botschaft war sachlich, nahm meine Dokumente und jene von Simone, die mich nach Afrika begleiten wird, entgegen und verschwand zu ihrem Schreibtisch. Das Verhängnis nahm seinen Lauf: etwas passte nicht, sie telefonierte mit einer Außendienststelle, gab unsere Daten durch und ich sah unsere Reise nach Afrika schon wanken. Nun was sollte es, ich vertraute und dachte: „Wenn es passt, dass wir reisen, dann wird es klappen und die Sache wird sich regeln.“ Doch dann musste ich womöglich nochmals heim nach Österreich, das Dokument in Ordnung bringen und dann wieder nach Bern reisen...naja, mal schauen. Ich saß ruhig im Warteraum und konzentrierte meine Gedanken darauf, dass es genauso kommen wird wie es für uns am besten ist – und was war das? Simone und ich bekamen das Visum, nach einigen Telefonaten hatte sich das Problem gelöst. Ich packte zur Feier des Augenblicks eine Zotterschokolade aus „Mountains of the Moon mit Kongovanille“ und schenkte sie der Lady von der Botschaft...sie lächelte und freute sich sichtlich...und ich tanzte mit dem Visum in der Hand ab. Geschafft! Danke ihr kosmischen Helfer – ihr seid spitze!

Bei der kongolesischen Botschaft
Bei der kongolesischen Botschaft

Mit dem Zug reiste ich zurück nach Zürich, denn dort wollte ich Tobias Joos von Pakkatrade noch einen Besuch abstatten. Pakka liefert an Zotter Cashewnüsse und Kokosraspeln. Vor dem Büro, das in einem alten, romantischen Haus untergebracht ist, steht ein großes Segelschiff und erinnerte mich an die große weite Welt. Ich fühlte mich sofort wohl und daran änderte sich auch nichts, nachdem ich in das heimelige Büro von Pakka trat. Ich teilte eine Packung köstlicher Zotterschokoladen mit den Mitarbeitern, erzählte vom Zauber der Zotterweltreise, von meiner Liebe zum Leben und von den weiten Wanderungen in die Welt hinaus. 

Das Büro von Pakka in Zürich
Das Büro von Pakka in Zürich
Tobias Joos von Pakka
Tobias Joos von Pakka

Tobias Joos arbeitet seit vier Jahren bei Pakka. Sein erstes Jahr verbrachte er im Bundesstaat Kerala, in Indien, wo er das Kokos Projekt aufbaute und das Cashew Projekt weiterentwickelte. Die Zotter Schokoladenmanufaktur bezieht seit einigen Jahren von Pakka die Cashewnüsse und Kokosraspeln, wobei erstere von Kerala geliefert werden und die Kokosraspel aus Sri Lanka kommen. In Kerala wird für Pakka bisher nur Kokosöl erzeugt. Pakka, mit den sechs Mitarbeitern, beschäftigt sich mit allem - vom Projektaufbau bis zum Vertrieb der Produkte. Mit der eigenen Nuss-Snack-Linie beliefern sie Bars und Restaurants in der Schweiz, den Bioeinzelhandel und die Rohwaren gehen auch an verarbeitende Betriebe, wie zum Beispiel Schokoladenhersteller oder Konditoreien. Was die Gestaltung und den Ausbau ihrer Lieferantenbeziehungen betrifft, so betreiben sie nicht nur Handel mit den Produkten, sondern helfen tatkräftig mit, vor Ort die nötigen Strukturen zu schaffen. Dies reicht von Qualitätsmanagement, bis zur Bio- und Fairtrade-Zertifizierung oftmals tausender Kleinbauern bis hin zur Vorfinanzierung von technischen Einrichtungen und lokaler Vertriebskanäle. Im Durchschnitt dauert es zwei bis drei Jahre bis die Projektstrukturen ausgestaltet und anfängliche Schwierigkeiten überwunden sind, doch dann hat Pakka eine ganz besondere Verbindung zu den Lieferanten aufgebaut. Die ausgeprägte Lieferantenbeziehung führt auch dazu, dass Pakka eine sehr gute Qualitätskontrolle hat, weil sie in den Anbau, die Verarbeitung und Auslieferung der Produkte direkt eingebunden sind. Außerdem wird von den Pakka-Mitarbeitern durch jährliche Besuche vor Ort ein freundschaftlicher Kontakt zu den Bauern in den Ländern des Südens gepflegt. Das ist der große Unterschied zu den Händlern, die einfach nur Fairtrade Produkte vertreiben. Oft geht es diesen nur darum, die zertifizierte Ware so günstig wie möglich einzukaufen und somit fängt das ganze Spiel zwischen dem Großhandel und den Bauern von neuem an – zwar zertifiziert, aber oft trotzdem mit einer geringen Wertschätzung für die Bauern und dann eben mit einer „gerechten“ Ausbeutung!

Pakka lässt seine Bauern nicht im Stich. Das zeigt sich zum Beispiel bei der Unterstützung, nicht nur die Cashewkerne, sondern auch die Cashewbruchstücke zu verkaufen. In allen Cashew-Verarbeitungen gibt es Bruchstücke, wobei die mechanische Verarbeitung in Brasilien den meisten Bruch verursacht. Pakka nimmt den Bauern nicht nur die ganzen Nüsse, sondern auch den Bruch ab und so verwendet Zotter zum Beispiel für sein Cashewnougat den Cashewbruch; da die Nüsse sowieso zerkleinert werden müssen – und zahlt den Bauern nebenbei noch einen guten Preis, der höher ist als jener für afrikanische Nüsse – denn die Qualität der indischen Cashews ist die Beste, die es auf der Welt gibt!

Die Cashews
Die Cashews
Das Fertigprodukt...die Cashewnüsse
Das Fertigprodukt...die Cashewnüsse

Pakka half den Kleinbauern auch beim Aufbau der Fairtrade Alliance Kerala, der Kerala Vereinigung für gerechten Handel. Seither arbeiten die tausend Kleinbauern in Kerala zusammen und treffen gemeinsame Entscheidungen. So haben zum Beispiel die britischen Kolonialherren vor vielen Jahrzehnten verordnet, dass die indischen Bauern vor allem Kautschuk, Gewürze und landwirtschaftliche Erzeugnisse für den Export liefern sollen. Reis, ein Grundnahrungsmittel, hingegen wird seither Großteils importiert. Den Gewinn machen die Großhändler, denn die Bauern verkaufen ihre Gewürze billig und kaufen den Reis teuer ein. Im Rahmen der Fairtrade Alliance Kerala haben die Bauern der Region entschieden, erstmals seit langem, wieder selbst Reis anzubauen – und sich dadurch selbst zu versorgen. Das schafft lokale Ernährungssicherheit und trägt auch zu mehr Biodiversität bei! Außerdem hatten die Bauern immer wieder Probleme mit Elefanten, die ihre Ernte niedertrampelten. Um dem entgegenzuwirken haben sie früher die Elefanten in ihrer Not oft verletzt, indem sie Glassplitter am Boden ausgelegt oder manchmal sogar auf Schusswaffen zurückgegriffen haben. Nun entschieden sie gemeinsam solarbetriebene Elektrozäune anzuschaffen, die seither die Elefanten fernhalten – ohne sie zu verletzten! Diese beiden Beispiele zeigen, dass hier fairer Handel à la Pakka wirklich funktioniert: die Bauern nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand. Sie besprechen die Themen, die für sie wichtig sind und handeln dann gemeinsam – ohne Einfluss von Außen was nicht nur ihre Eigenverantwortung sondern auch ihre Unabhängigkeit und Freiheit stärkt! Gemeinsam sind sie auch stark, um nicht den Verlockungen der multinationalen Chemiekonzerne und Saatgutfirmen zum Opfer zu fallen, die in Indien in den vergangenen Jahren nicht nur viele Kleinbauern in den Ruin getrieben sondern auch zu einer weitverbreiteten Umweltverschmutzung beigetragen haben – sei es durch den massiven Einsatz von Chemikalien oder durch genetisch manipuliertes Hybridsaatgut. Die Bauern der Fairtrade Alliance Kerala wirtschaften biologisch und verzichten gänzlich auf Pestizide, chemische Düngemittel oder Gentechnik!

Die ca. 4.000 Kleinbauern von der Fair Trade Alliance Kerala bewirtschaften meist Flächen von einem halben bis einem Hektar. Da sie ein gesichertes Einkommen für ihre Großfamilien erhalten, achten sie auf eine gute Bodenqualität. Sie bauen die Cashews in Mischkulturen mit Kautschuk, Ingwer und Gewürzen wie zum Beispiel Pfeffer, Gelbwurz, Muskatnuss und Zimt an. Darüber hinaus kultivieren sie Früchte und Gemüse, um langsam einen lokalen Markt für biologische Lebensmittel aufzubauen – was aber noch einige Jahre dauern wird bis sich dieser auch wirtschaftlich tragen kann – doch der Samen ist gestreut. Durch die Mischkulturen wird jedenfalls die Biodiversität gefördert und die kleinstrukturierte Landwirtschaft trägt dazu bei, dass viele Familien und nicht nur einige wenige Großgrundbesitzer ein Einkommen haben.

Für die Verarbeitung der Cashewkerne haben die Bauern einen eigenen Trocknungsplatz eingerichtet. Dort werden die Nüsse ca. eine Woche lang in der Sonne getrocknet, damit sie in der Schale haltbar werden. Da sich zwischen der Schale und der Cashewnuss ein natürliches Gift befindet, das die Cashews vor Insektenbefall schützt, können diese bis zu einem Jahr aufbewahrt werden. Die Ernte findet im April statt und die restliche Zeit des Jahres werden die Nüsse verarbeitet, was ein sehr aufwendiger Produktionsprozess ist. Zuerst werden die Nüsse im Dampf erhitzt, dann wird jede Nuss händisch geknackt. Das ist eine harte Arbeit: einerseits erfordert sie volle Konzentration und dann müssen die Arbeiter mit Handschuhen arbeiten, weil das natürliche Gift in der Cashewschale sonst ihre Hände verätzt. Alle zwei bis drei Stunden müssen die Arbeiter pausieren, um ihre Augen zu entspannen.

In Kerala gibt es gut organisierte Gewerkschaften, die darauf achten, dass menschenwürdige Arbeitsbedingungen in den verarbeitenden Betrieben herrschen. Aus diesem Grund wollen viele ausländische Unternehmen die Cashews nicht in Kerala verarbeiten lassen, weil andernorts die Arbeiter ausgebeutet werden können und bis zu 70 Stunden in der Woche arbeiten müssen. Pakka hingegen ist über die strengen Standards froh, weil dadurch gewährleistet ist, dass die rigorosen Fairtradenormen eingehalten werden.

Sobald die Cashews aus der Schale gelöst sind, ist die Nuss anfällig für Insekten; daher ist eine strenge Qualitätskontrolle besonders wichtig. Nachdem die äußere harte Schale abgelöst ist, wird noch die innere feine Schale mit der Hand geschält. Danach werden die Nüsse noch in 27 verschiedene Größen händisch sortiert, um im Anschluss daran in einem geschlossenen Raum sofort verpackt zu werden! Eine kleine Manufaktur in der Schweiz mit einem hundertjährigen Trocknungsofen nimmt dann die Großpackungen entgegen. Beim Rösten und Würzen wird die Qualität nochmals von Auge kontrolliert, dann werden die Nüsse in die Pakka Snackbeutel abgefüllt.

Die Cashews sind eine der meist gehandelten Nüsse auf der Erde. Sie werden Großteils in Westafrika angebaut, dann nach Vietnam verschifft, um sie dort zu knacken und dann von dort ausgeliefert. Pakka arbeitet anders: die Wertschöpfung geschieht vor Ort und zu den besten Bedingungen – so erzeugen sie wohl eine der hochwertigsten Cashewnüsse, die es auf der Welt zu kaufen gibt! Ja ich habe aus der Schweiz einige Säcke mit Nüssen mitgenommen und kann es nur bestätigen – so gute Cashews habe ich noch nie zuvor gegessen und sie schmecken gleich noch einmal besser, wenn man weiß, dass sie im Einklang mit der Erde und zu menschenwürdigen Bedingungen hergestellt wurden! Die Zotterschokoladenmanufaktur bezieht seit ca. drei Jahren die Cashews von Pakka, denn auch Sepp Zotter ist davon überzeugt, dass es einfach die besten Nüsse sind, die es auf der Welt gibt – und was sollte man sonst für die beste Schokolade der Welt verwenden?

Pakka liefert neben den Cashews auch die Kokosraspeln an Zotter. In Kerala wird bisher nur kaltgepresstes Kokosöl hergestellt, da es sich gut verkauft und daher keine Kokosnüsse übrig bleiben und es vor Ort auch keinen geeigneten Trocknungsofen gibt. Die Kokosraspel für Pakka werden daher in Sri Lanka hergestellt. Die Kokospalmen wachsen zwischen anderen Pflanzen wie Cashews und Gewürzen. Die Ernte der Kokosnüsse erfolgt das ganze Jahr über, wobei die Zeit vor und nach dem Monsun die Haupterntezeit ist, also im Juni, Oktober und November. Nach der Ernte wird die Faserhülle entfernt und dann bleibt die weiße Kokosnuss, der sogenannte Schneeball übrig. Dieser wird zermanscht und die Fruchtfleischpulpe wird dann getrocknet. Fertig sind die Kokosraspel!

Zum Abschluss von meinem Besuch bei Pakka kaufte ich noch eine Schachtel voll köstlicher Cashews und Paranüsse ein und ging dann zum Zug. Als ich diesmal am Hauptbahnhof in Zürich ankam, war mein Railjet nach Österreich gerade 2 Minuten vorher abgefahren und ich musste zwei Stunden warten. So nützte ich die Zeit, um noch den Laden von Farfalla zu besuchen – ihr erinnert euch, jenes Unternehmen, das an Zotter die Weihrauchtinktur liefert. Farfalla hat einen wunderbaren Laden in Zürich und so kaufte ich dort ätherische Öle und Bioalkohol ein, um im Kongo die Moskitos abzuwehren: bepackt mit Citronella, Lavendel und Zedernöl spazierte ich zufrieden zum Bahnhof. Das kosmische Reisebüro hatte mir zu wunderbaren Essenzen verholfen. Im Zug las ich dann eine Textnachricht von Simone, sie schrieb, dass sie auch wegen der ätherischen Öle im Internet recherchiert hatte und sie bat mich einige Essenzen einzukaufen – ich musste schmunzeln! Alles ist doch auf wundersame Weise miteinander verbunden...

Zürich
Zürich

Ja es ist spannend wohin einem der Fluss des Lebens führt wenn man sich darauf einlässt und in Verbindung mit dem kosmischen Reisebüro geschehen sowieso die wundersamsten Dinge. Halleluja ist das Leben schön....

Informationen im Internet: www.pakka.ch