Adieu Plastiksackerl – Low Waste to go

Josef Zotters Kopfstände | 01. Februar 2018 | Josef Zotter

Josef Zotter im Kakaobohnenlager

Wir als Unternehmen stehen auch für Low Waste, also weniger Müll. So haben wir in unserem Shop mehrere Spender installiert, wo man Produkte ohne Verpackung kaufen kann.

Weiters verfüttern wir die in der Produktion anfallenden Kakaoschalen oder verwenden sie als Kompost. Es sollte auch nicht vergessen sein, dass auch ein Recyclingprozess Energie kostet, die bekanntlich nicht aus der Steckdose kommt, sondern unter Umständen aus nicht-nachhaltigen Energiequellen. Aber wir wollen immer besser werden.

Die große Frage ist freilich, wie wir alle weniger Müll produzieren können. Einer Studie zufolge gelangen pro Jahr geschätzte acht Millionen Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere. Das klingt mir zu abstrakt. Es wird angenommen, dass im Pazifik Müllinseln schwimmen, die so groß sind wie Europa.

Übrigens: Das verursachen freilich nicht nur die Länder, die direkt am Meer liegen, sondern wir alle.

Ich finde, es ist gerade heutzutage, wenn der Präsident der Vereinigten Staaten den Klimawandel bezweifelt, enorm wichtig, dass man sich darüber Gedanken macht. Denn, wie beim Strom, kommt das Plastik ja nicht einfach so daher, sondern wird aus Öl hergestellt. Insofern ist jeder mit schuld, der Plastik verwendet.

Wir kommen auch leider kaum um Plastik herum. Zahnbürsten, Autoteile, Sackerl – alles ist aus Plastik. Wir müssen eben schauen, weniger zu verwenden.

Das heißt, dass wir eher Mistkübel verwenden, als Plastikmüllsackerl. Das wäre schon ein Riesenschritt. Oder dass wir Lebensmittel möglichst offen kaufen und in mitgebrachte Tragetaschen geben. Und bei Verpackungen auf Papier, Karton, Dosen oder Glas achten. Das ist zwar auch nicht das Gelbe vom Ei, aber immer noch besser als Plastik.

Freilich kann man sagen, dass das nur kleine Dinge sind. Aber ich denke, dass es gut ist, wenn man einfach einmal anfängt, etwas zu ändern. Erzählt den Menschen davon, wie Müll gespart werden kann.

Nichts zu tun ist nämlich noch viel schlimmer und dann muss man sich nicht von seinen Enkelkindern fragen lassen, warum man die Ozeane zugemüllt hat.

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