Fairer Handel & Kakao-Ursprung

Josef Zotter: „Der Nachgeschmack von Schokolade kann sehr bitter sein, wenn man bedenkt, dass Kakaobauern unter härtesten Bedingungen arbeiten, während andere von den Früchten ihrer Arbeit profitieren. Deshalb sind wir beim fairen Handel – nicht um unser Image mit einem Vorzeigeprodukt zu polieren, sondern aus Überzeugung mit unserem gesamten Sortiment.“

Kakao Map
Kakao Map - Wo unser Kakao wächst. Klicken für größere Ansicht

Regionales im globalen Zusammenhang. Die Hauptbestandteile der Schokolade wie Kakao und Rohrzucker gedeihen nicht auf den Feldern vor der Zotter Schokoladen Manufaktur. Trotzdem gelten für Zotter die gleichen Maßstäbe. Er will nah dran sein und regionale Qualität. Deshalb kauft Zotter seine Rohstoffe auch bio-zertifiziert und fair gehandelt ein. Seit 2001 reist Zotter regelmäßig in die Kakao-Anbaugebiete. Denn Qualität beginnt beim Rohstoff und Anbau vor Ort. Seinen edlen Kakao bezieht er von ausgesuchten Kooperativen in Bolivien, Brasilien, Ecuador, Peru, Kolumbien, Panama, Nicaragua, Belize, Dominikanische Republik, Kongo, Ghana, Indien und Papua Neuguinea. Seit 2004 ist Zotter fester Lizenzpartner von FAIRTRADE Österreich, seit 2008 besteht außerdem auch mit dem schweizer Kontrollinstitut IMO eine enge Zusammenarbeit.

Zusammenarbeit

Mit seinen Kakaobauern steht er in einer partnerschaftlichen Beziehung. Er weiß, dass Spitzenqualität ihren Preis hat und zahlt dafür Preise weit über dem Weltmarktniveau. Darüber hinaus arbeitet Zotter engagiert mit den Kakaobauern zusammen und fördert aktiv soziale Projekte, um die Qualität der Ernten zu verbessern, Arbeitsprozesse zu optimieren und Edelkakaobestände wie die des Criollos weiter auszubauen und somit auch die Lebenssituationen der Kakaobauern nachhaltig zu verbessern. Qualität ist die Chance für die Kleinbauern, um sich gegen die Massenproduktion am Markt behaupten zu können.

Mit Projekten wie "Qualität statt Armut" in Nicaragua und "Kakao statt Kokain" in Kolumbien engagierte sich Zotter auch aktiv in Entwicklungshilfsprojekten.

Josef Zotter: „Als kakaoverarbeitender Betrieb tragen wir Verantwortung für die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern in der Dritten Welt. Der faire Handel ist die Chance für die Kleinbauern und PlantagenarbeiterInnen in den Anbauländern. Sie können sich von den schwankenden Weltmarktpreisen emanzipieren und eine gesicherte und selbstbestimmte Existenz aufbauen, in der Kinderarbeit und Ausbeutung der Umwelt Fremdwörter sind.“

Regelmäßig lädt Josef Zotter Kakaobauern nach Bergl in die Manufaktur ein. Die meisten haben noch nie eine Schokoladenfabrik von Innen gesehen und wissen gar nicht, was mit ihrem Kakao passiert. Denn Kakao ist ein Cash-Crop, der fast ausschließlich für den Export angebaut wird. „Wenn die Kakaobauern uns besuchen, verstehen sie einfach viel besser, weshalb für uns Qualität so wichtig ist. Letztendlich ist Qualität auch für sie als Kleinbauern, die Chance sich gegen die großen Plantagen zu behaupten“, erklärt Josef Zotter. 

Fotos von den Kakaoreisen und Besuchen der Kakaobauern in der Manufaktur

Das unabhängige FAIRTRADE-Siegel gibt Ihnen die Sicherheit, dass diese Produkte die internationalen Standards für Fairen Handel erfüllen. Mit dem Kauf von Zotter-Schokoladen leisten Sie einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kleinbauern und Plantagenarbeiter aus den Anbauländern und zur Förderung des Umweltschutzes. www.fairtrade.at

IMO-Zertifizierung: Der brasilianische, kongolesische und der Santo Domingo Kakao werden von dem unabhängigen schweizer Kontrollinstitut IMO hinsichtlich kontrolliert biologischem Anbau und fairem Handel zertifiziert. Das Zertifizierungsprogramm basiert auf den Richtlinien der ILO-Konventionen, FLO Fairtrade-Standards, SA8000 und IFOAM-Sozialkriterien. www.imo.ch