26.03.2020

„Ich hoffe danach auf etwas viel Besseres“

Josef Zotter im Interview mit der Kronen-Zeitung

Bis zu 1200 Gäste täglich begrüßt Josef Zotter in seiner Schokoladen-Manufaktur im südoststeirischen Bergl. Normalerweise. Jetzt befindet sich auch sein Betrieb in einem „geisterhaften Zustand“, wie er es selber beschreibt. Dass seine Maschinen dennoch auf Hochtouren laufen und die meisten seiner Angestellten ihrer Arbeit nachgehen können, basiert auf seinem kaufmännischen Denken, das gleichermaßen konservativ wie visionär ist.

Verknüpfen Sie auch so etwas wie Hoffnung an diese globale Krise?
Ja sicher! Ich hoffe, dass alles wie bei einem gewaltigen Erdbeben schnell in sich zusammenfällt, danach aber etwas Neues, viel Besseres rasch wieder aufgebaut werden kann. Denn so wie es vorher war - man fliegt für 99 Euro für drei Tage ans andere Ende der Welt, pfeift auf Umwelt und Mitmenschen, lässt sogar im Sport nur noch das Geld regieren - das war ja ohnehin schon alles so verrückt und überdreht. Dass die Menschen ihre Werte überdenken, das würde ich mir wünschen.

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Foto (c): Sepp Pail

Josef Zotter (c) Sepp Pail

(c) Sepp Pail