Himbeerdessert mit Kokosblütennougat

Rezepte | 23. Mai 2017 | Daniela Barthel

Endlich ist sie wieder da: Die Beerensaison mit fruchtigen Erdbeeren, süßen Himbeeren und dem unvergleichlichen Geschmack wilder Heidelbeeren. Auf diese Zeit freue ich mich immer besonders. Bereits als Kind habe ich es geliebt durch den Wald und die Wiesen zu streifen, köstliche Beeren zu sammeln und diese nach und nach in meinem Mund verschwinden zu lassen.

Diese Beerenliebe ist bis heute geblieben und ich freue mich jedes Mal sehr, wenn ich ein köstliches Rezept damit kreieren kann. Für diese vegane Dessertkreation mit Himbeeren spielt die Kombination mit weißem Nougat aus Kokosblütenzucker, Kokosraspeln und echter Kakaobutter eine tragende Rolle.

Himbeerdessert mit Zotter Kokosblütennougat

Der kräftig, karamellige Geschmack des Kokosblütenzuckers passt hervorragend zu der leichten Säure der Himbeeren. Damit das Ganze einen besonderen „Twist“ erhält, gibt es fluffige Meringue on Top. Das Mundgefühl - unbeschreiblich!

Für die Herstellung der Meringue wird üblicherweise Eiweiß verwendet. Allerdings gibt es hierfür eine pflanzliche Alternative: Bohnenwasser, auch Aquafaba genannt.  Dieses Aquafaba besteht im Prinzip nur aus Wasser und Proteinen, welches durch den Kochvorgang aus den Bohnen austritt. Es verhält sich fast genauso wie Eiweiß: man kann es aufschlagen, damit kochen oder eben zarte Meringue herstellen. Einzig die Backtemperatur im Ofen darf 100 Grad nicht übersteigen, da die Masse sonst in sich zusammenfällt.

Veganes Himbeerdessert mit Kokosblütennougat

Rezeptur für 4 Portionen

Schichtdessert mit Himbeeren und Kokosblütennougat von Zotter

Zutaten für die Meringue:

  • 110 g Aquafaba (Kichererbsenwasser), aus dem Kühlschrank
  • 50 g Puderzucker
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • etwas rote Gel-Lebensmittelfarbe

Zutaten für die Creme:

  • 150 g Seidentofu
  • 130 g Kokosblütennougat
  • 150 ml Sahne
  • 2 EL Zucker
  • 150 g Himbeeren
  • 1 EL Stärkepulver
  • etwas gemahlene Vanille

Zubereitung:

  1. Das Kichererbsenwasser in eine Metallschüssel geben und mit dem Handrührgerät 5 Minuten steif schlagen. Puderzucker, Weinsteinbackpulver und das Salz hinzufügen und nochmals 2 Minuten kräftig schlagen, bis weiße Spitzen entstehen.

  2. Nun gibt man mit Hilfe eines langen Holzstäbchens etwas Lebensmittelfarbe in das Innere eines Spritzbeutels. Das Aquafaba ebenfalls hineinfüllen und den Beutel verschließen. (Ich habe die Spritztülle Wilton 6B verwendet)

  3. Den Backofen auf 100 Grad (Umluft) vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen und die Aquafabamasse aufspritzen. Die Masse reicht in etwa für 40 Meringue.

  4. Das Backblech in den Ofen geben und einen Holzlöffel in die Türe das Ofens einklemmen, sodass die Feuchtigkeit entweichen kann. Die Meringue müssen nun für 2 ½ Stunden trocknen. Anschließend auf dem Blech auskühlen lassen und sofort in einer Metalldose verschließen.

  5. Für die Herstellung der Himbeercreme die Sahne mit dem Zucker steif schlagen. Den Kokosblütennougat über dem Wasserbad schmelzen.

  6. In einer Schüssel den Seidentofu mit dem Handrührer gut verrühren. Sahne und Nougat abwechselnd hinzufügen und so lange rühren, bis eine sämige Masse entsteht.

  7. In einem Topf die Himbeeren mit etwas Wasser 3-4 Minuten aufkochen. Die Stärke in wenig Wasser auflösen und hinzugeben. Nochmals kurz aufkochen lassen und anschließend durch ein Sieb passieren. Etwa 2 Esslöffel der Masse beiseitestellen. Den Rest in die Creme einrühren.

  8. Die Creme auf Schälchen verteilen, mit den Meringue bestreuen und der Himbeersoße beträufeln.

Tipp: Damit die Meringue ihren Biss behalten, erst kurz vor dem Servieren hinzufügen!

Daniela Barthel

Über die Gastautorin

Daniela ist Food- und Lifestylebloggerin bei Glücksgenuss. Immer auf der Suche nach leckeren Kreationen, entwickelt sie Rezepte für einfache und gesunde vegane Gerichte. Ihre große Leidenschaft ist das Backen, sodass es eine Vielzahl an Kuchen, Desserts, Törtchen und anderen Leckereien zu finden gibt. Ein Geschmackserlebnis von aromatisch bis kontrastreich, das ist Glücksgenuss!

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