Schokoladen-Kokoskekse mit weihnachtlichen Dekormotiven

Rezepte | 12. Dezember 2017 | Alexandra Ebert

Die besten Weihnachtsgeschenke sind selbstgemacht. Aber die aller, aller besten, sind darüber hinaus auch essbar – zumindest, wenn ihr mich fragt. Deshalb und weil viele von euch bestimmt noch auf der Suche nach einer passenden Geschenkidee sind, möchte ich euch heute meine bezaubernden Schokoladen-Kokoskekse vorstellen.

Kokoskekse mit Zotter Schokolade und weihnachtlichen Dekormotiven

Zu etwas Besonderem macht diese weihnachtlichen Kekse jedoch nicht nur ihre filigrane Optik, sondern vor allem die Schokolade, die dafür verwendet wurde: die „Jahrgang 2016“ aus dry aged Edelkakao. Eine Labooko-Tafel, die Julia und Josef Zotter anlässlich des 30-jährigen Firmenjubiläums kreiert haben – und die so gut ist, dass ihr sie probiert haben solltet! Ich konnte jedenfalls nicht widerstehen, sie für dieses Rezept zu verwenden, da sie die Schokoladen-Kokoskekse für mich zur perfekte Kleinigkeit macht, um Arbeitskollegen, Freunden oder Verwandten zu Weihnachten eine Freude zu bereiten.

Selbstgemachte Schokoladen-Kokoskekse für Weihnachten backen

Rezeptur für etwa 14 Kekse (à 8cm Durchmesser)

Schokoladen-Kokoskekse mit weihnachtlichen Dekormotiven

Bio-Zutaten für den Kokos-Mandelteig:

  • 120g weiche Butter
  • 40g Kokosöl
  • 100g Feinkristallzucker
  • 2 Pkg. Vanillezucker 
  • 75g Kokosraspeln
  • 50g geriebene Mandeln
  • 190g Mehl
  • ¼ TL Salz

Für die Schokoladentaler:

Für den Schokokokosrand:

Außerdem:

  • Weihnachtliche „Cookie Schablonen“
  • Runder Keksausstecher (8cm Durchmesser bzw. je nach Schablonengröße)

Zubereitung:

  1. Schlagt für den Kokos-Mandelteig Butter, Kokosöl, Zucker und Vanillezucker etwa zwei Minuten cremig. Gebt dann die trockenen Zutaten dazu und verknetet alles zu einem glatten Teig, bevor ihr ihn zu einer flachen Scheibe drückt. Wickelt diese nun in ein Stück Klarsichtfolie und lasst den Teig etwa eine Stunde im Kühlschrank rasten.

  2. Währenddessen könnt ihr die Kokos Glühbirnchen über dem Wasserbad schmelzen und temperieren (beispielsweise mit der Impfmethode, bevor ihr sie zwischen zwei Stücken Backpapier einen Millimeter dünn aufstreicht. Das klappt am besten, indem ihr die Schokolade auf Backpapier Nummer eins gießt, dann Backpapier Nummer zwei darüberlegt und die Schokolade mit einer Palette oder der Rückseite eines großen Messers glattstreicht.

  3. Sobald die Schokolade festgeworden ist, nehmt einen Keksausstecher und erwärmt ihn unter heißem Wasser. Trocknet ihn dann ab und stecht einen Kreis aus der Schokolade aus. Meistens ist der Keksausstecher warm genug, so dass ihr zwei oder sogar drei Kreise auf einmal ausstechen könnt, bevor ihr ihn wieder unter das heiße Wasser halten müsst. Damit die Kreisränder allerdings schön glatt werden, solltet ihr den Ausstecher am besten nach jedem Kreis trocken abwischen. 

  4. Danach könnt ihr auch schon das Backrohr auf 160° Heißluft vorheizen und euren Keksteig auf einer großzügig mit Mehl bestreuten Fläche fünf Millimeter dick ausrollen. Je nachdem wie warm es in eurer Küche ist und wie gut der Keksteig gekühlt ist, kann es sein, dass er etwas am Nudelholz kleben bleibt. Falls das der Fall ist, nehmt einfach ein Stück Backpapier und legt es zwischen Teig und Nudelholz, um das Problem zu lösen.

  5. Anschließend kommt derselbe Keksausstecher wie vorhin bei der Kokosschokolade zum Einsatz und die ausgestochenen Kokoskekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Achtet dabei darauf, dass ihr genug Abstand zwischen den einzelnen Keksen habt, bevor ihr das Blech ins Rohr schiebt. Fertig sind die Kekse nach etwa fünfzehn Minuten bzw. sobald sie leicht goldbraun und in der Mitte nicht mehr teigig sind. Nehmt sie dann aus dem Ofen und lasst sie auf dem Backblech auskühlen.

  6. Für die weihnachtlichen Dekormotive schmelzt 100 Gramm der dunklen Labooko Schokolade über dem Wasserbad und verrührt sie mit dem gesiebten Kakao. Sobald die Schokolade auf etwa 32° abgekühlt ist, lässt sie sich perfekt verarbeiten. Wer kein Thermometer hat, kann aber auch einfach ein übrig gebliebenes Stück Kokosschokolade hernehmen und testen, ob sie schon gut ihre Form hält, wenn man sie durch die Schablone streicht.

  7. Hat die Schokolade dann die passende Verarbeitungstemperatur erreicht, nehmt eine Schablone eurer Wahl und drückt sie sanft auf einen der Kokosschokoladentaler (oder für die ersten paar Versuche erstmal auf ein „Kokosschokoladen-Teststück“, bis ihr den Dreh raus habt). Streicht dann etwas Schokolade mit einer kleinen Palette (oder einem kleinen Löffel) über eure Schablone und versucht dabei, das komplette Muster vollständig auszufüllen. Ist das geschafft, zieht die überschüssige Schokolade mit der Kante eurer Palette (oder auch der Rückseite eines Messers) ab, bevor ihr die Schablone abhebt.
     
  8. Wiederholt dann den Vorgang mit einem neuen Motiv (meistens bekommt man solche Schablonen im Dreierpack). Sobald ihr all eure Motive einmal verwendet habt, reinigt die Schablonen unter lauwarmem Wasser und tupft sie trocken. Danach könnt ihr sie wieder mit Schokolade bestreichen. Sollte diese in der Zwischenzeit zu fest geworden sein (ab etwa 28°C war das bei mir der Fall), stellt sie einfach nochmal ein paar Sekunden auf mittlerer Stufe in die Mikrowelle – und wenn mal ein Motiv wegen zu warmer oder kalter Schokolade nicht klappen sollte, gibt es immer noch die Rückseite.

  9. Um die fertig verzierten Schokoladentaler auf euren Kokos-Mandelkeksen zu befestigen, schmelzt die restlichen 200g der dunklen Schokolade und lasst diese wiederum auf etwa 32°C abkühlen. Dann könnt ihr mit einem kleinen Löffel etwas geschmolzene Schokolade mittig auf eure Kekse geben und die Kokosschokoladentaler sanft andrücken.
     
  10. Bevor ihr ihnen dann mit dem Schokokokosrand den finalen Schliff verleiht, lasst die Kekse noch gut eine Viertel Stunde im Kühlschrank festwerden. Dann jeden Keks einzeln durch die geschmolzene Schokolade und anschließend durch die Kokosraspel rollen und auf etwas Backpapier festwerden lassen.

Besonders gut schmecken die Schokoladen-Kokoskekse in den ersten drei Tagen. Wenn ihr sie nicht gleich verschenkt, halten sie sich am besten an einem kühlen, trockenen Ort in eurer Keksdose. Apropos Keksdose, falls ihr ihn dieser noch etwas Platz habt, möchte ich euch meine Melting Moments Cookies ans Herz legen – die schmecken wie Vanillekipferln, gehen aber etwas einfacher.


Alles Liebe,


eure Alexandra

Alexandra Ebert

Über die Gastautorin

Alexandra Ebert ist Studentin aus Wien, vor allem aber passionierte Kuchenbäckerin. Auf ihrem Blog wienersüss entdeckt ihr mehr von ihren süßen Kreationen zum Nachbacken. Besonderen Wert legt sie bei diesen auf hochwertige Zutaten und die sorgfältige Zubereitung - denn nur so lässt sich der bestmögliche Geschmack erzielen, der bei Alexandra klar an erster Stelle steht. Darf es noch ein bisschen mehr Genuss sein? Dann besucht wienersüss doch auch auf Facebook und Instagram.

Instagram

Facebook