Baumkuchen mit Schokoglasur

Gastbeitrag von Sandra M. Exl von Lanaprinzip

Die Schichtung des Baumkuchens, welche an die Jahresringe eines Baumes erinnert, entsteht durch das wiederholte Auftragen und Backen von dünnen Sandmasse-Schichten in einer Springform.

Diese Prozedur ist eigentlich recht einfach und der Kuchen gelingt auch immer (sofern man ihn nicht verbrennen lässt). Allerdings muss man ihn während der Backzeit immer im Auge behalten und etwa 10-15 Mal aus dem Ofen holen, um ihn neu mit Masse zu bestreichen. Das ist zugegebenermaßen ein klein wenig Aufwand, für den man aber mit dieser besonderen Baumkuchen-Optik belohnt wird.

Baumkuchen mit Marillenmarmelade und Schokoglasur aus Zotter Schokolade

Die klassische Sandmasse aus Butter, Eiern, Mehl und Zucker verfeinere ich gerne mit Marzipan und Mandellikör (Amaretto). Das Marzipan macht den sonst eher zu Trockenheit neigenden Kuchen saftiger, und der Amaretto intensiviert den Geschmack des Marzipans.

Der Baumkuchen lässt sich aber auch in jede andere geschmackliche Richtung bringen. Mit Orangenschale, Zimt und Kardamom wird er zum Beispiel herrlich weihnachtlich.

Unter die obligatorische Schokoladenglasur des Baumkuchens kommt bei mir eine Schicht Marmelade – dieses fruchtige Highlight gibt dem Kuchen den perfekten Schliff.

Nun wünsche ich gutes Gelingen und viel Freude mit dem Rezept!
 

Baumkuchen – Das Rezept

Rezeptur für eine Springform mit 20-24 cm Durchmesser

Die Bio-Zutaten:

  • 6 Eier, zimmerwarm
  • 240 g Butter, zimmerwarm
  • 150 g Vollrohrzucker
  • 120 g Marzipanrohmasse
  • 120 g helles Dinkelmehl
  • 60 g Speisestärke
  • 60 ml Orangensaft, zimmerwarm
  • 2-3 EL Amaretto
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • 120 g passierte Marillenmarmelade mit 1 EL Amaretto verrührt

Glasur

Die Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 250°C Oberhitze (Grillfunktion) vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Butter bestreichen.
     
  2. Butter, Vollrohrzucker und klein geschnittenes Marzipan glattrühren. (Eventuelle Marzipanklümpchen mit einem Küchenfreund an der Schüssel glattstreichen.) Eier trennen und die Dotter gemeinsam mit Orangensaft und Amaretto zur Buttermasse geben und schaumig mixen.
     
  3. Dinkelmehl, Speisestärke und Weinsteinbackpulver vermischen und portionsweise in die Kuchenmasse rühren. Das Eiweiß mit etwas Salz sehr steif schlagen und unterheben.
     
  4. Eine sehr dünne Schicht Teig (ca. 2 EL) auf dem Boden der Tortenform verstreichen. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene ca. 3-4 Minuten goldbraun grillen. Dann aus dem Ofen nehmen, erneut eine dünne Schicht Teig darauf streichen und wieder ca. 3-4 Minuten grillen.
     
  5. Diesen Vorgang wiederholen, bis der ganze Teig verbraucht ist. Bei einer Springform von 20 cm Durchmesser werden so etwa 10-15 Schichten entstehen. Wichtig: Den Kuchen beim Backen immer im Auge behalten, damit die aktuelle Schicht nicht plötzlich zu dunkel wird. Gegen Ende hin, kann sich die Backzeit etwas verkürzen, weil der Kuchen immer höher wird und somit näher beim Grill ist.
     
  6. Den abgekühlten Kuchen aus der Springform nehmen, umdrehen und mit Marillenmarmelade rundherum bestreichen.
     
  7. Für die Glasur die Milchglühbirnchen gemeinsam mit der Butter bei etwa 60°C zum Schmelzen in den Ofen stellen. Gut verrühren und den Kuchen damit überziehen.
     
  8. Sobald die Glasur trocken ist, kann der Kuchen angeschnitten und am besten mit Schlagobers (Sahne) serviert werden.

In diesem Rezept verwendetes Produkt

PlatzhalterGlühbirnchen – Milchschoko 50 % mit DattelzuckerGlühbirnchen – Milchschoko 50 % mit Dattelzucker

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Sandra M. Exl

Über: Sandra M. Exl

Sandra M. Exl ist freie Journalistin und Gesundheitsbloggerin. Auf ihrem Blog „Lanaprinzip“ und „Gesundheit für Körper und Seele“ schreibt sie über Gesundheitsthemen und stellt in Videos ihre Lieblingsrezepte vor, die alle Bio, vegetarisch und weizenfrei sind. Sowohl österreichische Spezialitäten als auch Veganes, Glutenfreies und die Low Carb Küche gehören zu ihrem Repertoire.

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