Milchschoko-Creme mit Granatapfel-Sektgelee

Gastbeitrag von Alexandra Ebert von Wienersüss

Was ich an Schokolade besonders Liebe ist, dass sie so vielfältig ist. Von der luftigen Schokomousse über den saftigen Brownie gibt es unzählige Varianten, in denen sie mein Herz höher schlagen lässt. Aber wenn ich den Rest meines Lebens nur mehr eine einzige Schokoladenzubereitung genießen dürfte, dann wäre es definitiv diese „Namelaka“-Schokocreme! Namelaka kommt dabei aus dem japanischen und bedeutet „ultra-cremig“ – und tja, was soll ich sagen, besser kann man es nicht auf den Punkt bringen, was diese cremig-weiche Schokoverführung zu einem so unvergleichlichen Genuss macht!

Rezept für eine Milchschokocreme mit Granatapfel-Sektgelee als Silvester-Dessert

Genau deshalb habe ich sie für mein diesjähriges Silvesterdessert für euch ausgewählt. Kombiniert mit einem fruchtigen, nicht zu süßen Granatapfel-Sektgelee ist sie perfekt, um ins neue Jahr zu starten. Und natürlich lässt sie sich auch super vorbereiten, sodass ihr euch am letzten Tag des Jahres nicht unnötig stressen müsst.

Silvesterdessert Milchschoko-Creme mit Zotter Schokolade und Granatapfel-Sekt

Darf’s noch etwas mehr Schokogenuss zum Abschluss eures Silvestermenüs sein? Dann möchte ich euch noch meine innen flüssigen Schokoküchlein ans Herz legen. Die sind dank einer Geheimzutat nicht nur 100% gelingsicher, sondern ergänzen sich genial, wenn ihr den warmen Teig gemeinsam mit etwas Milchschokoladen-Namelaka und Granatapfelkernen verspeist.

Silvesterdessert mit unglaublich cremiger Milchschokocreme und Granatapfel-Sektgelee

Rezeptur für 8 Dessertgläser

Bio-Zutaten:

Für das Granatapfel-Sektgelee

  • 300 g Sekt
  • 300 g Granatapfelsaft
  • 350 g Granatapfelkerne (2 mittlere Granatäpfel)
  • 6 Blatt Gelatine

Für die Milchschokoladencreme

  • 350 g Glühbirnchen Milchschoko 40% + etwas mehr zum Dekorieren
  • 2,5 Blatt Gelatine
  • 200 g Milch
  • Prise Salz
  • 10 g Glukosesirup (oder neutral schmeckenden Honig)
  • 400 g Schlagobers

Zubereitung Granatapfel-Sektgelee:

  1. Für das Gelee die Gelatine fünf Minuten in kaltem Wasser einweichen.
     
  2. Währenddessen den Granatapfelsaft in einem kleinen Topf auf 50-60 °C erwärmen und die 300 g Sekt abmessen.
     
  3. Außerdem die Granatapfelkerne aus der Schale lösen und beiseitestellen.
     
  4. Die Gelatine gut ausdrücken und im warmen Saft auflösen. Von der Hitze nehmen den Sekt unterrühren.
     
  5. Die Kerne gleichmäßig auf die Dessertgläser verteilen und etwa 75 g Gelee in jedes Glas gießen.
     
  6. In den Kühlschrank stellen und 3 Stunden fest werden lassen.

Zubereitung Milchschokoladencreme:

  1. Die Milchkuvertüre Glühbirnchen auf mittlerer Hitze im Wasserbad schmelzen und die 2,5 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
     
  2. Währenddessen den Sirup (bzw. Honig) und etwas Salz in einen mittleren Topf geben und mit den 200 g Milch aufgießen. Auf mittlerer Hitze und nach fünf Minuten die gut ausgedrückte Gelatine darin auflösen.
     
  3. Von der Hitze nehmen und, sobald die Schokolade vollständig geschmolzen ist, mit dieser verrühren. Achtung: dabei gibt es eine spezielle Technik, die diese Schokocreme so unvergleichlich cremig und gut macht – also leert bitte nicht die ganze Milch in einem Schwung zur Schokolade.
     
  4. Wie genau erreicht man die ultimative Cremigkeit? Wichtig ist, dass ihr eine gute Emulsion – also eine Verbindung von Fett mit Flüssigkeit – erreicht. Dafür erst ein Drittel der warmen Milchmischung unter die Schokolade rühren und dabei mit einem Küchenspatel mittig in der Schüssel schnell kreisen rühren.
     
  5. Sobald sich Milch und Schokolade halbwegs verbunden haben (keine Sorge, am Anfang flockt das etwas aus, aber gegen Ende ist alles perfekt glatt und cremig), das nächste Drittel mit zügig kreisenden Bewegungen unterrühren.
     
  6. Mit dem letzten Drittel wiederholen und anschließend das kühle Schlagobers einrühren.
     
  7. Zum Schluss einen Pürierstab zur Hand nehmen und etwa eine Minute durchpürieren.
     
  8. Nun gleichmäßig auf die Dessertgläser verteilen und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
     
  9. Am nächsten Tag mit gehackten Schokostückchen bestreuen und servieren.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr & viel Glück und Gesundheit wünsche ich euch,
Eure Alexandra

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Alexandra Ebert

Über: Alexandra Ebert

Alexandra Ebert ist passionierte Kuchenbäckerin aus Wien. Auf ihrem Blog wienersüss entdeckt ihr mehr von ihren süßen Kreationen zum Nachbacken. Besonderen Wert legt sie bei diesen auf hochwertige Zutaten und die sorgfältige Zubereitung - denn nur so lässt sich der bestmögliche Geschmack erzielen, der bei Alexandra klar an erster Stelle steht. Darf es noch ein bisschen mehr Genuss sein? Dann besucht wienersüss doch auch auf Facebook und Instagram.

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