Teekuchen mit weißer Schokoglasur

Gastbeitrag von Sandra M. Exl von Lanaprinzip

Der Begriff Teekuchen stammt aus der englischen Teekultur. Er bezeichnet traditionellerweise einen Kuchen, der zum Nachmittagstee gereicht wird und nicht etwa einen, der Tee als Zutat enthält.

Wobei man heutzutage auch etliche Kuchenrezepte findet, in denen vorzugsweise der bei uns seit Jahren so beliebte Matcha-Tee enthalten ist.

Teekuchen mit weißer Zotter Schokolade-Glasur

Ein klassischer Teekuchen wird in Kastenform gebacken und besteht aus einer Sandmasse - häufig mit Zitronat, Orangeat und Rosinen. Auch Marzipan oder dunkle Schokostückchen können nach Belieben eingearbeitet werden. 

Ich persönlich bevorzuge den Teekuchen ganz ohne Einlagen, dafür aber mit einer Glasur aus weißer Schokolade. 

Die Sandmasse kann entweder mit weicher Butter oder Schlagobers (Sahne) gemacht werden. Auch Öl ist in vielen Rezepten üblich. Ich kann dabei keine großen Unterschiede feststellen – man nehme einfach das, was man zu Hause hat. In diesem Rezept kommt Schlagobers zum Zug.

Britischer Teekuchen mit Weißer Schokolade und Zotter Choco Nibs

Damit der Kuchen schön gelb wird, gebe ich einen Maismehlanteil dazu. Ihr könnt freilich auch ausschließlich Maismehl verwenden, dann wäre es ein glutenfreier und seeehr gelber Teekuchen.

Teekuchen mit weißer Schokolade – Das Rezept

Rezeptur für eine mittlere Kastenform

Die Bio-Zutaten:

  • 3 große Eier (oder 4 mittelgroße)
  • 180 g Rohrohrzucker
  • 240 ml Schlagobers (Sahne)
  • 240 g Mehl (2/3 helles Dinkelmehl und 1/3 Maismehl)
  • 1 gehäufter TL Weinsteinbackpulver
  • ½ TL Vanillepulver oder Mark einer Vanilleschote
  • Geraspelte Schale einer Zitrone
  • Eine Prise Salz

Für die Glasur

Dekoration

Außerdem

  • Etwas Butter und Mehl für die Backform

Die Zubereitung:

  1. Eine Kastenform mit Butter ausstreichen und bemehlen. Backrohr auf 175°C Ober- Unterhitze vorheizen. Die Eier trennen und das Eiklar mit einer Prise Salz sehr steif schlagen.
     
  2. Dotter, Rohrohrzucker, Vanille, Zitronenschale und einen Schuss vom Schlagobers kurz schaumig mixen. Nun das restliche Schlagobers dazugeben und auch das Mehl gemeinsam mit dem Weinsteinbackpulver in die Masse sieben.
     
  3. Alles zu einer homogenen Masse vermixen. Sollte sie zu dick sein, einfach 2-3 EL Wasser unterrühren. Nun den Eischnee behutsam unter die Dottermasse heben, bis keine weißen Flocken mehr zu sehen sind.
     
  4. Die Kuchenmasse in die vorbereitete Form füllen und im vorgeheizten Backrohr auf unterer Schiene etwa 35 Minuten goldbraun backen. Um sicher zu gehen, dass der Kuchen fertig ist, sticht man mit einer Stricknadel in den Kuchen. Wenn beim Herausziehen kein Teig an der Nadel haften bleibt, ist der Kuchen durch. Ansonsten noch weitere 5 Minuten backen.
     
  5. Den Kuchen komplett auskühlen lassen. Für die Glasur die Schokoglühbirnchen und das Kokosöl in eine Schüssel geben und bei 60°C zum Schmelzen in den Backofen stellen. Die geschmolzene Glasur gut durchrühren und etwa 5 Minuten herunterkühlen lassen. Nun langsam über den Kuchen gießen.
     
  6. Bevor die Glasur hart wird nach Belieben dekorieren. Ich verwende dazu die hübschen Choco Nibs mit Himbeer- und weißer Schokolade.

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Sandra M. Exl

Über: Sandra M. Exl

Sandra M. Exl ist freie Journalistin und Gesundheitsbloggerin. Auf ihrem Blog „Lanaprinzip“ und „Gesundheit für Körper und Seele“ schreibt sie über Gesundheitsthemen und stellt in Videos ihre Lieblingsrezepte vor, die alle Bio, vegetarisch und weizenfrei sind. Sowohl österreichische Spezialitäten als auch Veganes, Glutenfreies und die Low Carb Küche gehören zu ihrem Repertoire.

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