Schoko-Brownie-Torte mit bunter Überraschung

Rezepte | 28. Februar 2017 | Alexandra Ebert

Schoko-Brownie-Torte als Faschingsdessert

Gastbeitrag von Alexandra Ebert

Besser als Schokolade? Mehr Schokolade! Deswegen verstecken sich in dieser fabelhaften Brownie-Torte auch stolze 1,6 Kilogramm davon. Was sonst noch drinnen ist? Eine sündig gute Nuss-Nougat-Füllung (mhmmm!), geröstete Haselnüsse (lecker!) und etwas, das diese Torte garantiert zum Hit jeder Faschings- oder Geburtstagsparty macht: ein kunterbunter Überraschungskern aus knusprigen FlicFloc-Flakes und knackigen Balleros. Kurz, diese Torte ist etwas, das jeder ganz große Schokoladen-Liebhaber unbedingt ausprobieren sollte. Umso mehr freut es mich, dass ich euch hier nun mein Rezept verraten darf.

Übrigens: Für diejenigen unter euch, die des Schokogenusses gar nicht genug bekommen können, gibt es auf meinem Blog noch ein zweites Rezept für ein wunderbar schokoladiges Törtchen. Zwar nicht mit ganz so viel Schokolade wie diese hier, aber gerade dadurch perfekt für den kleineren Schokohunger zwischendurch.

Besonders schokoladige Brownie-Torte mit bunter Überraschung

Rezeptur

Schoko-Brownie-Torte mit bunter Überraschung

Zutaten für die Schokoladen Ganache:


Für die Brownies:

  • 300 g Bio-Butter
  • 1,1 kg Glühbirnchen 65%
  • 1 gestrichener Teelöffel Salz
  • 220 g glattes Mehl
  • 40 g Kakao
  • 8 Bio-Eier (Größe L)
  • 500 g Zucker
  • 3 Packungen Vanillezucker


Für die Nuss-Nougat-Füllung:

  • 400 g Nuss-Nougat-Creme
  • 320 g Mascarpone
  • 200 g Haselnüsse


Für die Verzierung und "Überraschung":


Zubereitung Schokoladen Ganache:

  1. Als erstes die Schokoladen Ganache zubereiten. Dafür das Schlagobers kurz aufkochen und über die Glühbirnchen gießen.

  2. Etwa eine Minute stehen lassen und dann mit einem Küchenspachtel glattrühren. Dabei nicht länger rühren als notwendig, da die Ganache sonst ausflocken könnte.

  3. Mit Klarsichtfolie abdecken und sicherstellen, dass diese direkt auf der Ganache aufliegt (also ohne Lufteinschlüsse), damit sich keine Haut bildet.

  4. Etwa 2-6 Stunden bei kühler Raumtemperatur stehen lassen, bis ihre Konsistenz streichfähig ist. Wer die Ganache schneller braucht, kann sie auch in den Kühlschrank stellen, muss aber darauf achten, dass sie nicht zu fest wird.


Zubereitung Brownies:

  1. Den Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen, einen Rost auf mittlerer Höhe einhängen und den Boden einer 24cm Springform mit Backpapier auslegen.

  2. Butter und 600g der Schokolade über Dampf (oder im Wasserbad) schmelzen, glattrühren und dann von der Hitze nehmen. Währenddessen die restlichen 500g der Schokolade grob hacken (etwa 1 Zentimeter große Stückchen) und beiseitestellen.

  3. Mehl, Kakao und Salz in eine Schüssel geben und verquirlen, damit sich Salz und Kakao gut verteilen.

  4. In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker verrühren, bis sich diese gerade vermischt haben.

  5. Dann die etwas abgekühlte Schokoladen-Butter-Mischung unter Rühren langsam dazu geben.

  6. Anschließend die trockenen Zutaten dazu sieben und kurz unterrühren. Dabei sind zwei Dinge wichtig: Erstens, das Sieben – denn nur so lösen sich die Klümpchen im Kakao gut auf. Und zweitens, dass so wenig wie möglich gerührt wird, sobald das Mehl zum Teig gegeben wurde – also nur so lange rühren, bis nichts Trockenes mehr im Teig zu sehen ist.

  7. Nun noch die gehackten Schokostückchen unterheben und der Brownieteig ist fertig.

  8. Gebacken wird jede der drei Schichten einzeln. Daher etwa ein Drittel des Teiges in die Springform füllen, glattstreichen und für 25-30 Minuten ins Rohr schieben. Wer’s genau möchte, stellt die Kuchenform zuerst auf die Küchenwaage und befüllt sie mit circa 860 Gramm des Brownieteiges.

  9. Sobald der Brownie fertig ist mit einem stumpfen Messer vom Formrand lösen, die Springform öffnen und ihn mit dem Backpapier auf ein Kuchengitter zum Auskühlen ziehen. Achtung: Solange er warm ist, ist der Brownie besonders zerbrechlich – also sehr behutsam vorgehen oder ihn erst eine halbe Stunde auskühlen lassen.

  10. Die Springform dann wieder mit Backpapier auslegen und den Springformrand von Verkrustungen befreien. Das nächste Drittel des Teiges backen und den Vorgang wiederholen bis alle drei Schichten des Brownies gebacken sind.

  11. Etwa eine halbe Stunde nachdem der erste (und später dann der zweite) Brownie aus dem Rohr gekommen ist, mittig einen Kreis von etwa 9 Zentimeter Durchmesser ausstechen (in diesen kommen später die Balleros und FlicFloc-Flakes). Achtung: der letzte Brownie wird nicht ausgestochen, da dieser den „Deckel“ der Torte bildet.


Zubereitung Nuss-Nougat-Füllung:

  1. Für die Füllung Nuss-Nougat-Creme mit Mascarpone verrühren und bis zur Verwendung kaltstellen.

  2. Die Haselnüsse in einer nicht-befetteten Pfanne rösten bis sie gut duften. Anschließend grob hacken und auskühlen lassen.
Besonders schokoladige Brownie-Torte für Faschinigsparty

Die Torte zusammensetzen und verzieren:

  1. Sobald die Brownies ausgekühlt sind, den ersten mittig auf einem Servierteller platzieren. Übrigens: Das Hochheben gelingt am Einfachsten mit zwei groß Küchenmessern, die ihr zur Unterstützung unter den Brownie schiebt. Dadurch, dass er so unendlich fudgy  ist (also weich und saftig auf der Zunge zergeht), ist er nämlich auch etwas fragil.

  2. Dann mit jeweils der Hälfte der Nuss-Nougat-Füllung und der Haselnüsse bestreuen, den zweiten Brownie aufsetzen und ebenfalls füllen. Dabei darauf achten, dass der ausgestochene Kreis in der Mitte frei bleibt, damit die Balleros und FlicFloc-Flakes später genug Platz haben.

  3. Diese erst in einem kleinen Schüsselchen miteinander vermischen und dann in die Mitte der Torte leeren.

  4. Nun den obersten Brownie – also den ohne Loch – auflegen und gut andrücken, bevor die Torte für eine Stunde in den Kühlschrank (oder besser noch in den Tiefkühler) kommt.

  5. Danach mit etwa zwei Drittel der Schokoladen Ganache einstreichen.

  6. Das andere Drittel luftig aufschlagen, in einen Spritzbeutel mit einer Tülle eurer Wahl füllen und die Torte damit garnieren.

  7. Der Rest der Ganache wird benutzt, um den Frucht Blattsalat außen an der Torte „festzukleben“. Dafür den Blattsalat mit einem scharfen Messer vorsichtig in Dreiecke schneiden (oder – genauso hübsch – ihn im Ganzen lassen). Das Zerteilen gelingt am besten, wenn ihr euer Messer vor jedem Schnitt in einen Krug heißes Wasser taucht, es abtrocknet und die feinen Schokoladenblättchen eher durchschmelzt als durchschneidet. Dann jedes Dreieck auf einer Seite mit Ganache bestreichen und die Torte nach Belieben damit verzieren.

  8. Fertig! Wer will, belohnt sich jetzt gleich mit einem Stückchen, ansonsten kann die Torte auch gut im Kühlschrank aufgehoben werden. Wichtig ist nur, dass ihr sie etwa drei Stunden vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmt, damit die Brownies Raumtemperatur bekommen – nur die macht sie nämlich so unwiderstehlich saftig.

Lasst sie euch gut schmecken und schreibt mir gerne hier in den Kommentaren (oder auch auf Instagram), wie sie geworden ist.

Alles Liebe,
Alexandra

Alexandra Ebert

Über die Gastautorin

Alexandra Ebert ist Studentin aus Wien, vor allem aber passionierte Kuchenbäckerin. Auf ihrem Blog wienersüss entdeckt ihr mehr von ihren süßen Kreationen zum Nachbacken. Besonderen Wert legt sie bei diesen auf hochwertige Zutaten und die sorgfältige Zubereitung - denn nur so lässt sich der bestmögliche Geschmack erzielen, der bei Alexandra klar an erster Stelle steht. Darf es noch ein bisschen mehr Genuss sein? Dann besucht wienersüss doch auch auf Facebook und Instagram.

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