Heidelbeer-Torte mit Waldbeeren und weißer Schokolade

Gastbeitrag von Alexandra Ebert von Wienersüss

Am 14. Mai gilt, wie jedes Jahr, „für die Mama nur das Beste“ – denn, richtig geraten, da ist wieder Muttertag! Wenn auch ihr diesen frühlingshaften Sonntag nutzen möchtet, um eure Mamas, Mamis, Mütter oder Moms ganz besonders zu zelebrieren, dann ist eine festliche Torte garantiert eine grandiose Idee.

Ganz besonders, wenn es sich dabei um diese (natürlich mit viel Liebe zubereitete) Heidelbeer-Buttermilch-Torte handelt (unvergleichlich saftig!), um die sich eine dekadent-cremige weiße Schokoladen-Milchcreme schmiegt. Den finalen Touch verleihen diesem Prachtexemplar von Frühlingstorte die frischen Waldbeeren, getoppt mit ein, zwei Schokoherzchen. Klingt perfekt, oder?

Bevor wir loslegen, noch ein kleiner Hinweis: wenn’s noch mehr Inspiration für den bevorstehenden Muttertag sein darf, dann schaut doch nochmal bei meinem Zotter-Rezeptklassiker, der Erdbeer-Topfentorte mit Macadamianougat vorbei. Oder ebenfalls sehr zu empfehlen: die Schoko-Bananentorte mit fruchtiger Bananenganache.

Heidelbeer-Torte mit Waldbeeren und weißer Schokolade

Heidelbeer-Torte mit Waldbeeren und weißer Schokolade

Rezeptur für Springform mit 24cm Durchmesser

Bio-Zutaten für den Heidelbeer-Buttermilch-Boden:

  • 160 g weiche Butter
  • 400 g Feinkristallzucker
  • 2 Pkg. Vanillezucker
  • 3 große Eier
  • 370 g Buttermilch
  • 10 g Weißweinessig
  • 8 g Natron (1.5 TL)
  • 2 g Salz (1/4 TL)
  • 375 g glattes Mehl
  • 300 g frische Heidelbeeren + 1 EL Mehl
  • Zitronensirup: 20g Zucker + 20g Zitronensaft

Für die Weiße Schokoladen-Milchcreme:

  • 300 g weiße Kuvertüre
  • 2.5 Blatt Gelatine
  • 150 g Vollmilch
  • 8 g milder Honig
  • 300 g Schlagobers

Für Beerentopping und Schokodekor:

Zubereitung Heidelbeer-Buttermilch-Boden:

  1. Bevor ihr loslegt ein kleiner Hinweis: Die Creme muss mindestens fünf Stunden gekühlt werden, bevor ihr sie auf die Torte streichen könnt. Macht diese gegebenenfalls zuerst bzw. bereits am Vorabend.
     
  2. Das Backrohr auf 170° Ober- und Unterhitze vorheizen und eine 24cm-Springform mit Backpapier auslegen, mit weicher Butter befetten und ausmehlen. (Optional: Solltet ihr zwei Springformen in selber Größe besitzen, könnt ihr die Backzeit deutlich reduzieren, wenn ihr den Teig auf zwei Formen aufteilt.)
     
  3. Butter mit Zucker und Vanillezucker 5 Minuten schaumig rühren.
     
  4. Dann die Eier einzeln dazu geben und jeweils gut eine Minute unterrühren, bevor ihr das nächste dazugebt. Sind alle Eier in der Masse, nochmals 2-4 Minuten rühren, bis der Teig schön luftig ist.
     
  5. Dann in eine separate Schüssel Buttermilch und Essig geben und in einer weiteren Schüssel Mehl, Salz und Natron verquirlen. Außerdem die Heidelbeeren in einer dritten Schüssel mit einem Esslöffel Mehl vermischen. Das hilft, um das Absinken der Früchte im Teig zu verhindern. Andernfalls würdet ihr nach dem Ende des Backvorgangs den Großteil der Beeren am Kuchenboden wiederfinden.
     
  6. Nun ein Drittel Mehl kurz auf langsamer Stufe unter den Teig rühren, gefolgt von der Hälfte Buttermilch, dem nächsten Drittel Mehl, der zweiten Hälfte Buttermilch und abschließend dem letzten Drittel der trockenen Zutaten. Je kürzer ihr hierfür benötigt, desto fluffiger bleibt euer Teig.
     
  7. Zum Schluss noch die Heidelbeeren unterheben, den Teig in die Backform füllen und glattstreichen.
     
  8. Die gesamte Backzeit beträgt rund 70-80 Minuten (deutlich schneller geht es, wenn ihr die Teigmenge auf zwei Formen aufteilen könnt). 
     
  9. Sobald der Kuchen im Rohr ist, könnt ihr euch noch schnell um den Zitronensirup kümmern, der den Teig nachher besonders saftig hält. Dafür Zitronensaft und Zucker in einem kleinen Topf aufkochen, bis sich die Zuckerkristalle aufgelöst haben. Dann von der Hitze nehmen und beiseitestellen.
     
  10. Nach etwa 30 Minuten Backzeit wird euer Teig schon etwas Farbe angenommen haben. Deckt ihn dann mit einem Stück Alufolie ab und kontrolliert nach weiteren 30 Minuten den Backfortschritt in 10-Minuten-Abständen. Sobald der Teig sich leicht vom Rand gelöst hat und bei einer Stäbchenprobe mit einem Holzstäbchen/Zahnstocher nichts mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.
     
  11. Nehmt ihn dann aus dem Rohr, stellt ihn auf ein Kuchengitter und bepinselt die Oberfläche mit dem Zitronensirup.
     
  12. Nach etwa 30 Minuten könnt ihr ihn aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Weiße Schokoladen-Milchcreme:

  1. Bei der Creme empfehle ich euch alle Zutaten herzurichten, abzuwiegen und einen Stabmixer bereitzulegen.
     
  2. Dann die weiße Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad schmelzen. Außerdem die Gelatine in kaltem Wasser 5 Minuten einweichen lassen.
     
  3. Währenddessen Milch und etwas möglichst milden bzw. geschmacksneutralen Honig aufkochen und etwas abkühlen lassen, bevor ihr die Gelatine unterrührt. Solltet ihr ein Thermometer besitzen: sobald die Milch zwischen 55 und 60°C hat, ist der perfekte Zeitpunkt die Gelatine hinzuzugeben. 
     
  4. Dann die Milch langsam und unter ständigem Rühren mit einem Spatel unter die geschmolzene Schokolade rühren.
     
  5. Anschließend alles in ein hohes Mixgefäß füllen, den Stabmixer hineinstellen und – ebenfalls langsam – das Obers untermixen, bis alles eine cremige Konsistenz angenommen hat.
     
  6. Die Creme dann mit etwas Frischhaltefolie bedecken (letztere sollte direkt auf der Cremeoberfläche aufliegen) und im Kühlschrank mindestens 5 Stunden fest werden lassen.

Für Beerentopping und Schokodekor:

  1. Für das Schokodekor 50 g dunkle Kuvertüre 70 % grob hacken und euch als Schablone ein paar Herzen in eurer gewünschten Größe aufzeichnen bzw. ausdrucken.
     
  2. Anschließend die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und nach Packungsanleitung temperieren.
     
  3. Nun die temperierte Schokolade in einen Plastik-Spritzbeutel füllen und ein Stück Backpapier über eure Schablone legen.
     
  4. Dann ein Loch in euren Spritzbeutel schneiden und erst die Konturen des Herzes nachfahren, dann die Mitte ausfüllen. Alternativ könnt ihr auch viele Linien, Kreise und Kringel durch das Herz ziehen. Achtet aber darauf, dass die finale Form nicht zu filigran ist, da sie sonst leicht brechen könnte. Mit der Menge an Schoki gehen sich gut 6 Herzen in der Größe auf dem Foto aus – macht also ruhig mehrere, damit ihr im Fall der Fälle, dass eins in die Brüche geht, ein Backup habt.
     
  5. Je nach Raumtemperatur benötigt es eine Weile, bis eure Schokolade aushärtet. Im Sommer – oder wenn etwas mit dem Temperieren nicht 100%ig geklappt haben sollte – spricht aber auch absolut nichts dagegen, wenn ihr die Herzen im Kühlschrank aushärten lasst.
     
  6. Um die Torte fertigzustellen, die Beeren putzen und die Erdbeeren kleinschneiden.
     
  7. Außerdem die Torte begradigen (und sich darüber freuen, dass man durch den Verschnitt endlich was zu kosten hat ;-), bevor ihr die Creme aufstreicht.
     
  8. Abschließend nach Lust und Laune mit Beeren und Schokoherzen dekorieren. Entweder gleich servieren oder bis zum Verspeisen kaltstellen.

Lasst euch diese zitronige Frühlingstarte wunderbar schmecken!
Eure Alexandra

 

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Alexandra Ebert

Über: Alexandra Ebert

Alexandra Ebert ist passionierte Kuchenbäckerin aus Wien. Auf ihrem Blog wienersüss entdeckt ihr mehr von ihren süßen Kreationen zum Nachbacken. Besonderen Wert legt sie bei diesen auf hochwertige Zutaten und die sorgfältige Zubereitung - denn nur so lässt sich der bestmögliche Geschmack erzielen, der bei Alexandra klar an erster Stelle steht. Darf es noch ein bisschen mehr Genuss sein? Dann besucht wienersüss doch auch auf Facebook und Instagram.

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