Weiße Schokoladencremetorte mit Erdbeeren und Walnüssen

Gastbeitrag von Alexandra Ebert von Wienersüss

Ich liebe dunkle Schokolade! So sehr, dass ich - müsste ich mich zwischen weißer und dunkler entscheiden - in 9,9 von 10 Fällen eine mit hohem Kakaoanteil wählen würde. Dachte ich jedenfalls … und dass gut 99% der Rezepte auf meinem Blog dunkler Schokolade einen prominenten Platz auf der Zutatenliste einräumen, ist ja auch kein von der Hand zu weisendes Indiz. Aber dann probierte ich das erste Mal die Labooko Edelweiße Schokolade. Eine weiße Schokolade, die mit ihren zarten Milchkaramellnoten und reduziertem Zuckeranteil meine Schokoladenprinzipien vollkommen über den Haufen warf!

Seither kann ich von (dieser) weißen Schokolade gar nicht genug bekommen. Wenig verwunderlich also, dass auch mein heutiges Rezept eine Hommage an die meiner Meinung nach beste aller weißer Schokoladen ist.

Rezept für eine Weiße Schokoladencremetorte mit Zotter Schokolade, Erdbeeren und Walnüssen

Da die Weiße Schokoladencremetorte mit Erdbeeren und Walnüssen, die ich mir für euch ausgedacht habe, allerdings stolze 300 g Schokolade beinhaltet und die Labooko Tafeln pur einfach am besten zu genießen sind, habe ich mich mit einer Mischung aus der weißen und der Karamellkuvertüre (aus der Glühbirnchen-Produktlinie) an das Geschmacksprofil der Edelweiß-Tafel herangetastet. Das Ergebnis? Kann sich sehen lassen!

Erdbeertorte mit Walnüssen und Creme aus weißer Schokolade

Rezeptur für eine Torte mit 22 cm Durchmesser

Bio-Zutaten für die Walnussböden:

  • 350 g Eiweiß (8-9 große Eier)
  • 90 g Feinkristallzucker
  • 300 g geriebene Walnüsse
  • 260 g Staubzucker
  • 55 g Maisstärke
  • 45 g Erdbeermarmelade, passiert
  • 45 g Wasser

Für die Weiße Schokoladencreme und Erdbeerfüllung:

Zubereitung Walnussböden:

  1. Legt für die Walnussböden zwei 22 cm Backformen mit Backpapier aus. Alternativ könnt ihr auch eine 24 cm Springform nehmen und die Teige hintereinander anstatt gleichzeitig backen. Heizt außerdem euer Backrohr auf 180 °C Ober- und Unterhitze vor.
     
  2. Dann die Eier vorsichtig trennen und das Eiweiß in eine große Rührschüssel geben. Wichtig ist, dass kein Tröpfchen Eigelb in die Eiklarmasse kommt, da sie sonst nicht mehr voluminös aufgeschlagen werden kann. Tipp: Ich verwende immer drei Schüsseln. Die große Rührschüssel, eine mittelgroße in der ich die ganzen Eidotter aufhebe und eine kleine, um je ein Ei zu trennen. Schlagt das Ei an der Kante der kleinen Rührschüssel auf und lasst das Eiklar hineinlaufen. Der übrig gebliebene Dotter kommt in die mittlere Schüssel und das Eiklar leert ihr in die große Schüssel hinein. Klingt vielleicht ein bisschen mühsam, aber jedes Ei einzeln zu trennen und erst dann in die große Rührschüssel zu geben, ist allemal die bessere Option, als beim Trennen des sechsten oder siebten Eis versehentlich den Dotter anzustechen und plötzlich Eigelb in der Eiklarmasse zu haben.
     
  3. Ist die Eiertrennung geschafft, wiegt den Feinkristallzucker ab und schlagt das Eiklar gut 2-3 Minuten in der Küchenmaschine auf, bevor ihr den Feinkristallzucker langsam einrieseln lasst. Anschließend gut 8 Minuten weiterschlagen.
     
  4. Währenddessen den Staubzucker und die Stärke in eine große Schüssel sieben, die Walnüsse dazu geben und gut verrühren.
     
  5. Sobald der Eischnee steif ist und keine Zuckerkristalle mehr im Schnee zu spüren sind (Probe: etwas Schnee zwischen zwei Fingern verreiben) die trockenen Zutaten behutsam unterheben. Keine Sorge, dass dabei viel Volumen verloren geht, ist normal.
     
  6. Nun jeweils die Hälfte des Teiges auf eure zwei Formen verteilen (wer es exakt will: 480-500 g pro Form) und 30 Minuten backen. Der Teig ist fertig, wenn an einem Zahnstocher nichts mehr kleben bleibt und er leicht goldbraun geworden ist.
     
  7. Während der Teig bäckt die Erdbeermarmelade und das Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und etwas eine Minute köcheln lassen. Dann den Erdbeersirup auskühlen lassen.
     
  8. Sobald die Teige fertig sind, bepinselt jeden davon mit gut 40 g des Erdbeersirups – das macht den Teig besonders saftig. Nach etwa 10 Minuten könnt ihr sie aus der Form lösen und abkühlen lassen.

Zubereitung Weiße Schokoladencreme und Erdbeerfüllung:

  1. Für die weiße Schokoladencreme die Karamell- und Weiße Kuvertüre-Glühbirnchen mit 100 ml Schlagobers im Wasserbad behutsam schmelzen.
     
  2. Währenddessen Topfen, Mascarpone und restliches Obers luftig aufschlagen.
     
  3. Sobald die Schokolade geschmolzen ist vom Herd nehmen und etwa 5 Minuten abkühlen lassen.
     
  4. Anschließend in die Topfen-Mascarpone-Masse gießen und zügig unterheben.
     
  5. Die Erdbeeren waschen und die schönsten davon für die Dekoration der Torte aufheben. Die anderen entstielen und in etwa 2 cm große Stückchen schneiden.

Die Torte zusammensetzen und dekorieren:

  1. Sobald die Teige vollständig abgekühlt sind, könnt ihr die Torte zusammensetzen. Dafür einen Walnussboden auf einen flachen Teller legen und mit einem Tortenring umstellen. Diesen so einstellen, dass etwa 2 mm rund um den Tortenboden an Platz verbleiben.
     
  2. Nun etwa die Hälfte der Creme auf den Boden gießen, mit einem Spachtel oder Löffel gleichmäßig verteilen und auch in die Lücke zwischen Teig und Tortenring drücken.
     
  3. Nun etwa 350-400 g gewürfelte Erdbeeren gleichmäßig auf die Torte verteilen und in die Creme drücken.
     
  4. Anschließend den zweiten Teig drauflegen und mit der restlichen Creme bestreichen.
     
  5. Die Torte über Nacht in den Kühlschrank stellen, oder – wenns schnell gehen soll – zwei Stunden in den Tiefkühler.
     
  6. Vor dem Servieren aus dem Tortenring lösen (entweder mit einem stumpfen Messer oder durch Anschmelzen der Ränder mit einem heißen Föhn) und mit den ganzen Erdbeeren garnieren.

Lasst euch die Torte wunderbar schmecken!

Eure Alexandra
 

In diesem Rezept verwendete Produkte

PlatzhalterGlühbirnchen – Weiße SchokoGlühbirnchen – Weiße Schoko
PlatzhalterGlühbirnchen - KaramellGlühbirnchen - Karamell

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Alexandra Ebert

Über: Alexandra Ebert

Alexandra Ebert ist passionierte Kuchenbäckerin aus Wien. Auf ihrem Blog wienersüss entdeckt ihr mehr von ihren süßen Kreationen zum Nachbacken. Besonderen Wert legt sie bei diesen auf hochwertige Zutaten und die sorgfältige Zubereitung - denn nur so lässt sich der bestmögliche Geschmack erzielen, der bei Alexandra klar an erster Stelle steht. Darf es noch ein bisschen mehr Genuss sein? Dann besucht wienersüss doch auch auf Facebook und Instagram.

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